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Schluß

Eigentlich wollten wir nicht zu sehr ins Fachliche gehen. Aber sicher wollen Sie noch einige Details zum Facelift erfahren. Bei den Minifacelifts wird die Präparation von Haut und Muskeln vergleichsweise gering vorgenommen. Es besteht dadurch die Gefahr , dass die Weichteile deshalb wieder in die alte Lage zurückgezogen werden. Folge wäre eine kürzere Haltbarkeitszeit des Resultates. Eine sehr umfangreiche Operationstechnik ist das Face-Neck-Lift mit einer superextended Hautpräparation , welche mit einer dynamischen SMAS-Straffung kombiniert wird.Bei dieser Methode wird nach einer ausgedehnten Freipräparation der Haut die darunterliegende Muskel-Bindegewebsschicht ebenfalls freipräpariert. Diese tiefere Schicht vollbringt die eigentliche Straffung und nimmt die Kräfte ,welche die Haut in die alte Lage ziehen wollen , auf . Es liegt auf der Hand , dass eine gestraffte Unterlage die Voraussetzung für eine glatte darüberliegende Hautschicht sein muß. Der Hautmantel selbst kann nun ohne Anspannung zurückverlagert werden. Die Narben werden zudem bei einer spannungsfreien Naht viel besser , ja fast nicht sichtbar. In der oberen Abbildung ist die Befestigungsrichtung der tieferen Schicht eingezeichnet. Der obereSMAS-Lappen-Anteil (mit A bezeichnet) wird nach "oben" gestrafft , der untere Anteil ( mit B bezeichnet) wird nach "hinten" fixiert. Beide Zugrichtungen führen zu einem harmonisch gestrafften Gesicht und einem jugendlich wirkenden Unterkiefer-Halswinkel. Der Wundverschluß wird mit einer speziellen "kosmetischen" Nahttechnik vorgenommen. In besonderen Fällen ( dies zeigt die untere Abbildung ), -so bei Faltensträngen an der Halsvorderseite oder bei größeren Fettpolstern mit Doppelkinn- wird zusätzlich von einem Schnitt unter dem Kinn(mit B bezeichnet) der oberflächliche Halsmuskel , das Platysma ( mit A bezeichnet) freipräpariert ,gestrafft und ggf. bei einem Auseinanderweichen wieder vereinigt .Zu den RisikenWichtig ist auch die Kenntnis von Risiken eines Facelifts. Es können Blutungen und Nachblutungen auftreten. Die Wunde wird deshalb innerhalb von 12 Stunden nach der Operation beurteilt, um Nachblutungen rechtzeitig zu erkennen. Verletzungen von motorischen Nerven können zu Lähmungen im Gesichtsbereich führen. Das Gefühl einzelner Hautpartien kann zumindest zeitweilig eingeschränkt sein oder fehlen. Weil die Facelift-OP eine ausgedehnte Weichteilablösung erfordert,können Durchblutungsstörungen von Hautanteilen auftreten. In solchen Fällen kommt es dann u.U. zu lokal begrenzten Nekrosen. Solche Hautabschnitte regenerieren sich meist gut , so dass auf weitere operative Korrekturen verzichtet werden kann. In manchen Fällen kann aber auch mit einem zeitlichen Abstand von bis zu 1 Jahr "nachgestrafft" werden, um damit durch einen nunmehr begrenzten Eingriff das Problem zu lösen und ein gutes Endresultat zu erzielen. Wichtig ist , dass Arzt und Patient auch in solchen Situationen gemeinsam das Problem angehen. Dies gelingt aber nur wenn über den Gesamtverlauf der Behandlung ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. In Fällen des Ausfalls motorischer Nerven gibt es Verläufe mit einer allmählichen Wiederherstellung der Nervenfunktion, aber man muß auch darauf hinweisen , dass es auch dauerhafte Lähmungen geben kann.

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Grafiken : Quelle Schwanseeklinik GmbH

Grafiken : Quelle Schwanseeklinik GmbH



Patienteninformationzum Thema Facelift

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Schwanseeklinik in Weimar



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